Ein herzliches Dankeschön!
Der SBLV sagt Danke: Allen Frauen, die im SBLV mitarbeiten, allen Kantonalsektionen sowie allen Bäuerinnen und Landfrauen in den Regionen und Ortsvereinen. mehr
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Berichte
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SBLV-Delegiertenversammlung Cham
Der Vorstand des Bäuerinnen- und Landfrauenverbandes hat zwei neue Mitglieder !
An der zweitägigen Delegiertenversammlung in Cham wählten die Delegierten mit Ursula Egli, Rossrüti SG und Migga Falett, Bergün GR zwei neue Vorstandsmitglieder. Sie ersetzen Elsbeth Enderlin und Marianne Jungo, die beide zurückgetreten sind.
Die Delegiertenversammlung wurde erstmals von Christine Bühler geleitet, die vor einem Jahr ihr Amt antrat. Einen grossen Anteil an der Arbeit des SBLV habe letztes Jahr die soziale Stellung der Frau im ländlichen Raum ausgemacht, schreibt der Verband in einer Medienmitteilung. Christine Bühler nahm zu diesem Thema auch am Commission on the Status of Women-Kongress in New York teil. Der öffentliche Druck habe sicher mitgeholfen, einige Anliegen, die seit langem bearbeitet wurden ins Trockene zu bringen, ist die Präsidentin überzeugt. Wie etwa der 2. Sitz im Vorstand SBV oder das Vizepräsidium bei Agridea. Zusammen mit Anne Roy, welche die Kantone Jura und Neuenburg vertritt sind nun zum ersten Mal drei Frauen im Vorstand des SBV. Ein Meilenstein für die Frauen vom Land.
Die Kernthemen Bildung und Alltagskompetenzen stehen im Zentrum der Arbeit des SBLV. Der SBLV will erreichen, dass Alltagskompetenzen im Lehrplan 21 ihrer Wichtigkeit gemäss berücksichtigt werden und auch in Zukunft Lehrkräfte praktisch genügend ausgebildet werden.
Eine Grossbaustelle des Verbandes ist die AP 2017. Auch in der Agrarpolitik werde immer mehr der gesamte ländliche Raum einbezogen. „Wir können wichtige Inputs liefern“, der ländliche Raum müsse seine Position verteidigen, sagt sie. „Wir sind keineswegs eine zu vernachlässigende Minderheit. Wir sind diejenigen, die der urbanen Bevölkerung die Nahrungsmittel liefern.“
Das neue Landfrauenkochbuch, welches Kulinarisches mit Porträts von verschiedenen Bäuerinnen verbindet, soll die regionale, gesunde Ernährung in Schweizer Küchen bringen. An der Vernissage im Anschluss an die DV amtierte Renzo Blumenthal als Götti, das Buch hat es bereits in seine Küche geschafft!
Die Zuger Bäuerinnen verwöhnten die Delegierten musikalisch und kulinarisch. Am Mittwoch präsentierte sich der Kanton seinen Gästen bei strahlendem Sonnenschein. Die Besichtigung des landw. Betriebs vom Kloster Gubel, Menzingen, der feine Apéro oder der interessante Stadtrundgang durch die Zuger Altstadt sowie das feine Mittagessen auf dem Schiff „Rigi“ mit der tollen Rundfahrt werden den Landfrauen noch lange in Erinnerung bleiben. Ein grosser Dank gebührt den Zuger Bäuerinnen für die Organisation.
26. April 2012
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Heiterkeit und Geschäft vereint
Die 83. Kantonale Delegiertenversammlung der Landfrauen fand in Wittnau statt.
Rund 180 Landfrauen wurden in Wittnau von `Herzen` begrüsst. Sie alle kamen in der zum gleichnamigen Motto frühlingshaft dekorierten Turnhalle nebst dem geschäftlichen Teil auch in den Genuss einer humorvollen Unterhaltung.
Zu einer Delegiertenversammlung der Landfrauen gehören meist Ehrungen in grösserem Umfang. So geschehen auch in Wittnau, wohin der Aargauische Kantonalverband seine Delegierten einlud. Vizepräsidentin Marie-Helen Frey durfte nebst sechs Aargauer Frauen zwei weitere aus dem Fricktal, nämlich Jeanette Delz aus Mumpf und Esther Lang aus Oeschgen zu ihren Berufsabschüssen als Bäuerinnen mit Fachausweis gratulieren. Irene Schmid aus Villigen trat nach zehn Jahren als Mitglied, davon drei Jahre als Präsidentin der Bildungskommission zurück. Ihre Nachfolgerin ist Sandra Hilfiker aus Boswil. Ebenfalls wurde Domenica Schmid aus Hertenstein im Gremium Willkommen geheissen. Im Weiteren wurden Myrtha Dösseger, Mitglied der Kommission Familienpolitik der FZ Aargau, Veronika Sidler, Mitglied der Prüfungskommission Bäuerin PKB West und Regine Villiger als aargauische Vertreterin in der Politischen Kommission des Schweizerischen Bäuerinnen- und Landfrauenverbandes SBLV verabschiedet.
Kantonalpräsidentin Helen Schreiber aus Wegenstetten erlebt den Landfrauenverband als bodenständig. „Ich bin stolz, mit ihm hin und wieder auch etwas scheinbar Unmögliches zu schaffen" verriet sie in ihrer Ansprache. Sie wies aber auch auf die Problematik von Austritten hin, die bei Zusammenschlüssen auftreten können. Der Verband will deshalb die Kommunikation und Zusammenarbeit auf allen Ebenen verstärken.
Erfreut berichtete Theres Gautschi von der sehr guten Jahresrechnung 2011 mit einem Gewinn von 15`000 Franken. Insbesondere florierte der Haushaltungsservice . Die Kollekte der Tellersammlung fand zu Gunsten der Benz`schen Stiftung Frick statt. Die Landfrauen durften aber auch Grussworte von der Wittnauer Gemeinderätin und Grossrätin Gertrud Häseli, Marlies Hodel von der Liebegg und Annekäthi Schluep-Bieri vom SBLV entgegen nehmen. Letztere betonte einmal mehr die Wichtigkeit hauswirtschaftlicher Kompetenzen.
Mit einem gelungenen Rahmenprogramm wurden die Landfrauen aufs Beste unterhalten. Zur Begrüssung spielte das Alphornduo Lenzimatt und Wittnauer Landfrauen sangen das Wittnauer Lied. Ein kleiner Handwerkermarkt bot Einsicht in das Kunstschaffen verschiedener Landfrauen aus Wittnau und Umgebung. Als Höhepunkt traten die Wittapickels mit ihren Liedern und träfen Sprüchen auf.
Martha Liechti
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Landfrauenküche im Roos in Muri
Das Kochen hat viel mehr Spass gemacht als das Kritisieren!
Bericht Ruth Aerni Wolleb, Bauernzeitung Zentralschweiz/Aargau
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Kinder im Medienrausch am 17.Januar 2012 in Frick
Freundlicherweise hat man uns im Fibl wieder die Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt und die Landfrauen haben sich zum Thema Kinder und Medien weiterbilden können. Frau Terri Obrist von der Suchtprävention Aargau hat uns von Bekanntem, Neuem und Spannendem zum Thema Computer, Internet, Gamen und Chatten zu berichten gewusst. Wir müssen uns mit den neuen Medien auseinandersetzen und nicht alles Neue, Unbekannte ist auch schlecht. Es muss in unserem Interesse sein die neuen Mittel gezielt einzusetzen und unseren Kindern den richtigen Umgang aufzuzeigen. Aber auch hier sollten wir klare Grenzen setzten und diese dann jeweils altersgerecht anpassen. Vielleicht ist es auch eine Chance zusammen mit unseren Kindern etwas Neues zu entdecken, zumal diese Generation ganz unbeschwert mit den Medien umgeht. Wichtig ist gerade zu diesem Thema, dass wir mit den Kindern in Kontakt bleiben, darüber sprechen wo die Gefahren sein können. Es gibt auch hier Rechte und Pflichten des Benutzer s und natürlich auch die Gesetzgebung dazu. Game ist ein schwieriges Thema und uns fehlt manchmal das Verständnis für diese Art von Spiel. Gerade hier ist unsere Toleranz gefragt und wir sollten die Spiele sogar selber einmal ausprobieren. Die Einschränkung der Spielzeit ist aber in diesem Bereich vonnöten, da hier das Suchtpotential nicht zu unterschätzen ist. Also wir sehen, es ist und bleibt eine Herausforderung und zugleich eine Chance für uns, dabei zu sein und zu bleiben.
Jrene Schmid, Präsidentin Biko
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Ortsvertreterinnentagung vom 27.Oktober 2011
Zur jährlichen Weiterbildung an der Liebegg, konnten wir 89 Frauen begrüssen. Unser diesjähriges Thema war „ Up-date für Landfrauen", was auf grosses Interesse gestossen ist, wurden wir doch mit Anmeldungen überhäuft. Die beiden Referenten Christoph Merz und Ernst Hürzeler wurden von uns aktiven Landfrauen regelrecht gefordert, wollten wir doch alles wissen über Email, Internet, Virusprogramme, etc. Email versus Brief war am Vormittag eines der Haupthemen, wobei festgestellt wurde, dass Briefe schreiben von Hand immer mehr von der Bildfläche verschwindet, es aber bei sehr persönlichen Anliegen, gerne wieder genutzt wird. Wir können den Fortschritt in der modernen Kommunikation als einzelne nicht beeinflussen, sondern die Vorteile bewusst nutzen. Entweder man geht mit der Zeit, oder man GEHT mit der Zeit.
Im zweiten Teil wurde mit „Korrespondenz überzeugen", ein weiteres Thema aktualisiert. Nach dem feinen Mittagessen aus der Küche der Liebegg wurden Gruppen gebildet. Ein selbständiger Workshop, Homepage für unseren Verein und das Sichern unseres PC waren die 3 Hauptbereiche. Die Zeit verging viel zu schnell. Viele Fragen wären gerne noch gestellt worden. Wir haben wichtige Impulse erhalten, die uns ermutigen den Umgang mit dem PC selbstbewusster zu gestalten. Alles in allem war es wieder eine erfolgreiche Weiterbildung, die uns Landfrauen am Ball bleiben lässt.
Biko ALFV Sandra Hilfiker
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Der Aargauische Landfrauenverband erkundet Norddeutschland
Alle 3 Jahre organisiert der ALFV eine 4-tägige Reise. 2011 stand Norddeutschland auf dem Programm. So reisten am 4. Juni 31 Landfrauen mit 8 Männern und der Reisebegleiterin Regula Thomet von Vollenweider-Reisen mit der Bahn nach Hamburg. Der Norden Deutschlands zeigte sich von seiner besten Seite und bei hochsommerlichen Temperaturen erreichten wir um 14.00 Uhr Hamburg. Die interessante und grüne Hansestadt wurde uns bei einer Stadtrundfahrt näher gebracht. Immer wieder erhielten wir die Gelegenheit auszusteigen und uns ein wenig zu Fuss umzusehen. Der Höhepunkt des ersten Tages war das Wasserlichtkonzert zu bekannten Filmmusiken im botanischen Garten Planten un Bloomen in Hamburg. Am nächsten Tag verliessen wir Hamburg via der in Bau stehenden neuen Hafen City. , über die imposante Köhlbrandbrücke, von wo aus wir einen Blick über Hamburgs gigantischen Hafen erhielten. Südlich der Elbe entlang fuhren wir ins Alte Land. Es erwartete uns das pure Gegenteil einer Grossstadt. Wir kamen wie in eine andere Welt und liessen uns von der Schönheit dieser Region verzaubern, einer einzigartigen Kulturlandschaft. In Jork erwartete uns eine in Tracht gekleidete Bäuerin und Touristenführerin. Sie berichtete uns viel Interessantes über das Leben im alten Land, in dem Traditionen gross geschrieben werden. Begeistert waren wir auch von den wunderschönen Fachwerkhäusern, welche durch ihr Buntmauer-Fachwerk einzigartig und einmalig sind und dieser Gegend den Charme geben. Im alten Land befindet sich die grösste geschlossene Obstanlage Deutschlands – Obstplantagen so- weit das Auge reicht. Auf ca. 900 Obsthöfen ist er der bedeutendste Wirtschaftszweig der Altländer. Eine grosse Rolle für den erfolgreichen Obstanbau im alten Land spielt auch das maritime Klima und die Bodenbeschaffenheit. So werden 10‘500 ha mit Obst bebaut und rund 300‘000 t Äpfel im Jahr geerntet.
So besuchten wir natürlich auch einen solchen Obsthof und wurden vom Obstbauer Hein Lühs und seiner Familie auf dem Herzapfelhof herzlich empfangen. Der innovative Obstbauer mit den vielen Ideen stellte uns seinen Betrieb vor und führte uns durch den speziell angelegten Obstgarten mit 250 Obstsorten. Besonderer Betriebszweige vom Herzapfelhof sind die LOGO-Äpfel und das Beschriften von Äpfeln für Werbezwecke mit einem Laser wie er in der Medizin verwendet wird. Das Geschäft boomt und gibt dem Obstbauer ein zusätzliches Betriebseinkommen. Jährlich werden über 600‘000 Äpfel gelasert und verschickt.
Anschliessend ging unsere Reise in Richtung Nordsee weiter. In Wischhafen überquerten wir die 18 km breite Elbe mit dem Fährschiff. An der imposanten Schleuse vom Nordostseekanal, in Brunsbüttel, machten wir einen kurzen Halt und überquerten anschliessend den Nordostseekanal wieder mit einer Fähre. Das Landschaftsbild prägen km-lange fruchtbare Landwirtschaftsböden, Windmühlen und ein topfebenes Land mit Km-langen Deichen von ca. 5-9m Höhe. Wer denkt, wenn man der Nordseeküste entlang fährt, könne man das Meer sehen, hat sich getäuscht. Obwohl unser Hotel in Büsum direkt am Meer lag, mussten wir zuerst den ca. 9 m hohen Deich hinaufsteigen, um eine herrliche Aussicht auf die Wattlandschaft der Nordsee zu erhalten. Die Gezeiten spielen hier eine grosse Rolle. Die Leute leben in dieser Region mit dem Gezeitenkalender. In Büsum macht der Tidenhub (=Unterschied zwischen dem höchsten Stand und dem niedrigsten Stand des Wassers bei Ebbe und Flut) 2,5 – 5 m aus.
So konnten wir am 3. Tag bei Ebbe das Wattenmeer mit unserem Wattführer erkunden. Beeindruckend, wie weit wir ins Meer hinaus spazieren konnten und wie festen Boden wir unter den Füssen hatten. Die Wattlandschaft der Nordsee ist eine weltweit einmalige Küstenregion. Es gab viel zu entdecken und zu erfahren mit unserem Wattführer Herr Franzen. Von winzigsten Organismen, über Wattwürmer, Algen bis hin zu sich häutenden Krebsen. Kaum zu glauben, dass auf einem Quadratmeter Wattboden mehr Lebewesen zu finden sind, als auf derselben Fläche im tropischen Regenwald.
Ziel unseres Nachmittagsausflugs war eine Rundfahrt auf der Eiderstädter Halbinsel. Beeindruckt waren wir vor allem vom Eidersperrwerk, welches sich an der Mündung der Eider in die Nordsee befindet und zum Schutz vor Sturmfluten der Nordsee dient. Es ist das größte deutsche Küstenschutzbauwerk. In der Schankwirtschaft Wilhelm Andresen, einem etwa 300 Jahre altem Reetdachhaus hinterm Deich am Katinger Watt wurden wir in der denkmalgeschützten Kaffeestube mit Pharisäer, Eiergrogg und hausgemachten Kuchen verwöhnt. Ebenfalls kulinarisch verwöhnt wurden wir in unserem hübschen Hotel in Büsum. Ein Verdauerli oder einen Drink vor Feierabend gönnten wir uns jeweils in der Hotelbar. Ein bisschen Schnaps musste sein, denn wir wollten uns auf keinen Fall vom EHEC-Virus anstecken lassen.
Am letzten Reisetag waren wir natürlich sehr gespannt auf unseren Ausflug nach Hallig Hooge, ein kleines Eiland von 5,6 km2 Fläche, welches von der Nordsee um- und manchmal sogar überspült wird. Leben auf der Hallig heißt, damals wie heute: Leben mit Ebbe und Flut - weit mehr als nach Uhr und Kalender. Um auf der Ueberfahrt mit dem Schiff auf die Insel nicht auf einer Sandbank stecken zu bleiben, wegen Ebbe, mussten wir unbedingt pünktlich am Hafen eintreffen. Vorbei an Seehundbänken kamen wir nach 1 Std. Fahrzeit auf der Hallig an. Natur und Idylle pur! Während sich die eine Gruppe gleich mit Pferd und Wagen auf den Weg machte, war die andere Gruppe mit der Gästeführerin zu Fuss unterwegs. Die 120 Inselbewohner wohnen auf Warften. Das sind künstlich aufgeschüttete Siedlungshügel, welche dem Schutz von Menschen und Tieren dienen, wenn die Nordsee bei einer Sturmflut ein „Landunter“ beschert und ihre Kraft demonstriert. Im Sturmflutkino wurde uns ein typisches Landunter gezeigt und wir bekamen einen Eindruck über die Kraft und Gewalt des Meeres.
Eingedeckt mit viel neuem Wissen, wunderbaren Landschaftsbildern und vielen schönen Erinnerungen kehrten wir zurück von unserer eindrücklichen Reise nach Norddeutschland. Verwöhnt wurden wir auch von unserem Reiseorganisator Vollenweider Reisen. Mit kleinen Aufmerksamkeiten bis zum Apéro sorgte unsere Reisbegleiterin Regula Thomet immer wieder für Ueberraschungen und vor allem auch, dass wir uns wohl fühlten und uns um nichts zu kümmern brauchten. Ein herzliches Dankeschön – so macht Reisen besonders Spass!!!
Helen Schreiber
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Impressionen des Landfrauennachmittages 2011 in Mellingen zum Thema Patientenverfügung.
Das Thema war richtig gewählt, denn über 150 Frauen fanden an diesem schönen Nachmittag den Weg nach Mellingen. Herr E.Heiniger von Pro Senectute gab sein Wissen rund um das wichtige Thema Patientenverfügung zum Besten. Zu den wichtigen Fragen wie zum Beispiel: -Was macht Sinn, -welche Rechte gibt es in diesem Zusammenhang, -wann sollen wir die Verfügung erstellen, -wer muss es wissen, -soll die Verfügung immer wieder angepasst werden? konnte der Referent kompetent Auskunft geben. Es macht wirklich Sinn diese Verfügung zu machen, aber wir müssen auch mit unseren Angehörigen darüber sprechen, damit die notierten Vorstellungen dann im eintretenden Fall auch umgesetzt werden. In der heutigen Zeit wird immer öfters im Notfall nach einer Patientenverfügung gefragt, denn sie kann mithelfen in Notsituationen die gewünschten Entscheide im Sinne des Betroffenen umzusetzen. Nach diesen spannenden Informationen liessen die Landfrauen den Nachmittag mit einen wunderschönen Kuchenbuffet und Kaffee ausklingen. Ein herzliches Dankeschön an alle Helferinnen und Zuhörer/innen.
Biko ALFV Jrene Schmid
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Landfrauen sind im Trend 82. Delegiertenversammlung des Aargauischen Landfrauenverbandes
In der frühlingshaft geschmückten Mehrzweckhalle in Oberlunkhofen trafen sich die Delegierten des ALFV zu ihrer Delegiertenversammlung. Das die Landfrauen kein alter Zopf sind, wurde gleich zu Beginn vom Chor der Landfrauen Eggenwil kundgetan. Mit dem alten Landfrauenlied und anschliessend einer Cover Version des DJ Bobo Songs Chihuahua zeigten sie den Verbandsmitgliedern und allen Gästen, dass die Landfrauen cool, easy und absolut im Trend sind. Der Gemeindeammann Karl Grossen begrüsste die Versammlung herzlich und stellte die Gemeinde Oberlunkhofen im Kelleramt vor. Nun konnte die Kantonalpräsidentin das Mikrofon übernehmen und mit der Tagung beginnen. Gleich zu Anfang stellte sie das neue Logo vor. Neu fliegt die Biene nun auch durch den aargauischen Landfrauenverband. Sterne, Wellen, Biene und die Farben blau schwarz. Die Vorgaben waren klar, es entstand ein aktuelles, klares und eingängiges Sujet, das den aargauischen Verband in die Zukunft begleiten wird. Zügig ging die Versammlung voran. Von den 112 Delegierten waren 92 anwesend. Der Jahresbericht zeigte einmal mehr die Vielfalt und Kreativität der Landfrauen. Die Rechnung schloss mit einem schönen Gewinn ab. Die Statutenanpassung löste eine kurze Diskussion über die Benennung der Frauen, Landfrauen oder Frauen vom Land aus, die Statuten wurden mit grosser Mehrheit angenommen und treten ab dem der Delegiertenversammlung folgenden Datum in Kraft. Die neuen Jahresbeiträge wurden ebenfalls anstandslos genehmigt, neu gibt es die Möglichkeit zur Einzel- oder Gönnermitgliedschaft beim Aargauischen Landfrauen Verband. Das Budget war übersichtlich und klar vorgegeben. Mit dem Tätigkeitsprogramm geht es Schlag auf Schlag weiter, kantonaler Landfrauennachmittag in Mellingen, AMA in Aarau, Schweizerische Delegiertenversammlung in Bern, Reise nach Norddeutschland, 1. August Brunch, kantonales Apfelfest im September, Ortsvertreterinnen Tagung, Tag der Pausenmilch und dann ist schon bald Weihnachten! Der Verband ehrte die zwölf neuen Bäuerinnen mit Fachausweis, verabschiedete Annemarie Lang, Präsidentin Bezirk Muri, die Rechnungsrevisorin Astrid Bründler, Isabelle Killer vom Haushaltservice und Liliane Kappeler, die Präsidentin des Vereins für Familienplanung, fapla. Als aktuelle Sektionspräsidentin Bezirk Muri begrüsste die Versammlung Bernadette Barmettler, in der Bildungskommission ist neu Sandra Hilfiker. Beatrix Steiner amtet als Ersatz Rechnungsrevisorin und Kathrin Krummenacher bringt frischen Wind in den Haushaltservice. Mit Informationen von der Liebegg wartete Marlis Hodel auf. Der Geschäftsführer des aargauischen Bauernverbands BVA Ralf Bucher überbrachte seine Grussbotschaft. Die Präsidentin des SBLV Ruth Streit, nahm Abschied von den Aargauer Landfrauen, sie gibt ihr Amt im April weiter. Einmal mehr machte Ruth Streit auf die Wichtigkeit der bäuerlichen Familienbetriebe und der Bauernfamilien aufmerksam. Pünktlich konnte Helen Schreiber die Tagung beenden. Nach dem feinen Mittagessen erfreute der Kinderchor Jonen mit begeistert vorgetragenen Stücken. Doris Heiniger aus Egliswil zeigte im Anschluss überwältigende Bilder aus dem Yukon, dem Nordwesten von Kanada.
Erika Hubeli, Habsburg
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Aus dem Alltag einer Hebamme in Frick
Gut 20 Frauen trafen sich am 24. Januar 2011 zum angesagten Januarkurs: „Aus dem Alltag einer Hebamme“ im FiBL in Frick. Gespannt warteten wir auf den Beginn des Referats von Monika Müller; Hebamme, Stillberaterin, macht Hausgeburten, Sexualtherapeutin und und und. Wir wurden nicht enttäuscht.! Zuerst stellte sich Monika persönlich vor. Danach waren bereits wir an der Reihe. Wir sollten uns an die Geburt unseres ersten Kindes erinnern. Welche Begebenheiten gehören ins Schmuckkästchen (positiv) und welche auf den Kompost (negativ). Anhand dieser Gruppenarbeit folgte eine gemeinsame Frauenrunde jeden Alters mit Zuhören, Erzählen, Mitfühlen, Staunen, Freuen, Aha-Erlebnissen, etc.. Anschliessend ermöglichte uns Monika noch Einblicke in die Hausgeburt einer jungen Frau Bei Kaffee und Kuchen liessen wir den Nachmittag gemütlich ausklingen. Vielen Dank an Monika Müller für den tollen Vortrag. Es war trotz kleiner Anmeldezahl ein gelungener positiver Anlass. Wir bleiben dran!
Andrea Plattner-Birri, Herznach
Gaja Feng Shui in Muri
Die Energie in den richtigen Bahnen fliessen lassen Der Ehemann wälzt sich Nacht für Nacht im Bett und findet keine Erholung, bei der Büroarbeit überfällt die Bäuerin immer eine bodenlose Müdigkeit, die Tochter kämpft mit Lernschwierigkeiten, die Nachbarn streuen böse Gerüchte aus: All diese Mühseligkeiten könnten vielleicht daran liegen, dass die Familie falsch wohnt. Wer es richtig machen will, setzt sich mit Feng Shui auseinander. Ziel dieser traditionellen chinesischen Lehre ist die Harmonisierung des Menschen mit seiner Umgebung, und die wird erreicht durch die Gestaltung der Wohn- und Lebensräume. Dieses Thema interessierte gegen 90 Landfrauen, die sich am Landfrauennachmittag in Muri das Referat des Feng-Shui-Experte Marc Dasen aus Villnachern anhörten. Sein Vortrag machte klar, dass Feng Shui eine sehr umfassende Lehre ist und sich nicht in wenigen Worten umschreiben lässt. Doch es gibt einige Grundsätze. Da ist zum Beispiel die Türlinie: Eine gerade Bahn durch einen Raum, ausgehend von der Türe, ist eine Tabuzone für Betten, Stühle und Tische. Weiter der Kraftort: Er befindet sich von der Türe her diagonal in der gegenüberliegenden Ecke. Dort sammelt sich am meisten Energie, hier ist folglich ein guter Arbeitsplatz, auch Pflanzen fühlen sich dort wohl. Ein Fenster im Rücken ist ungeeignet als Arbeitsplatz, auch ein Bett darf nicht unter dem Fenster stehen. Ebenso verhindert ein Spiegel, in dem sich die Schlafenden spiegeln, erholsam Ruhe. In modernen Häusern geht der Blick beim Eintreten oft direkt zu einer Fensterfront und somit wieder nach draussen - und nimmt auf diese Weise die ganze Energie mit sich. Die Fragen der Frauen in Muri zeigten, dass die Umsetzung der Feng-Shui-Lehre in der Praxis nicht immer möglich ist: Fenster befinden sich an ungünstigen Orten, in kleinen Räumen sind keine Varianten möglich, die Dachschräge kompliziert die Lage. In solchen Fällen gibt es gewisse Korrekturmöglichkeiten. Mit Vorhängen lässt sich beispielsweise vieles gut machen, und sie sind auch eine ästhetische und kreative Gestaltungsmöglichkeit. Auch Möbel, beispielsweise ein Bücherregal, können helfen, Energie in gewünschte Bahnen zu lenken. Und schliesslich bietet Marc Dasen Röhren aus Plexiglas an, die mit Kupferdraht umwickelt sind und die helfen sollen die Wohnung zu harmonisieren, insbesondere bei Problemen mit Wasseradern, Erdverwerfungen und Elektrosmog.
Marc Dasen ist kein Missionar. „Es gibt Menschen, die wissen nichts von Feng Shui und leben absolut glücklich“, stellt er klar. Aber vielen anderen hat er schon geholfen, kleinere und grössere Probleme zu lösen und mehr Wohlbefinden zu erlangen.
Bildlegende Viele Zuhörerinnen und viele Fragen: Ihnen stand Feng-Shui-Fachmann Marc Dasen am Landfrauennachmittag gegenüber.
Ruth Aerni
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Ortsvertreterinnentagung vom 28.Oktober 2010 des Aargauischen Landfrauenverband
Zur jährlichen Weiterbildung trafen sich 62 Frauen an der Liebegg. Unser diesjähriges Thema war „ Argumente für unseren Verein“. Mit Bernadette Amacker konnte eine kompetente und begeisternde Referentin gefunden werden. Zuerst hörten wir einiges zum Thema „sicheres Auftreten“, „wie werde ich wahrgenommen“ und „was hilft mir, die ganze Promblematik zu bewältigen“. Wir haben in kleinen Gruppen kurze Spontanreden gehalten und uns dann gegenseitig Rückmeldungen gegeben. Nach dem feinen Essen aus der Küche des Team Liebegg konnten wir neue Aufgaben entgegen nehmen. Diese bestanden darin, in unterschiedlichen Gruppen herauszufinden, was für uns als Landfrauen spricht und wo unsere Stärken und Aufgaben liegen. Durch geschickte Gruppenaufteilungen konnte jede Frau zu verschiedenen Themen ihre Ansicht benennen und dann zusammengefasst an alle anwesenden Landfrauen weitergeben. Viel Energie und gute Ideen können nun in den Vereinsalltag mitgenommen werden. Am Schluss der Veranstaltung konnte jede Teilnehmerin ihre Meinung zum heutigen Anlass mit einem Punkt auf einer Skala angeben. Aufgrund des positiven Echos können wir im nächsten Jahr, das heisst bei der nächsten Weiterbildung, am Thema weiterarbeiten. Nach kurzen Mitteilungen aus dem Verband durch unsere Präsidentin Helen Schreiber, konnte der gelungene Tag pünktlich beendet werden.
Biko ALFV Jrene Schmid
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Spontanrede
Gruppenarbeit
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Ein herzliches Dankeschön!
Der SBLV sagt Danke: Allen Frauen, die im SBLV mitarbeiten, allen Kantonalsektionen sowie allen Bäuerinnen und Landfrauen in den Regionen und Ortsvereinen. mehr
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79. Delegiertenversammlung des SBLV
21. und 22. April 2010 in Morges
Am Morgen des 21. April 2010 setzten sich die Präsidentin Helen Schreiber zusammen mit 11 kant. Delegierten bei herrlichem Frühlingswetter in den Zug Richtung Morges. Die Waadtländer Landfrauen empfingen uns in ihren schönen Trachten. Mit einem kurzen Fussmarsch gings ins „Théatre de Beausobre" zum Mittagessen.
Am Nachmittag führte Ruth Streit zielstrebig durch die Versammlung. Sie eröffnete die Tagesgeschäfte mit dem arabischen Zitat, „Wer alleine arbeitet, addiert; wer zusammen arbeitet, multipliziert." Am gleichen Strick zu ziehen ist für eine Nonprofitorganisation wie dem SBLV als Frauen- und Berufsverband überlebenswichtig. Wir müssen den Konsumenten die Qualität unserer Landwirtschaft und der kleinräumigen Produktion verständlich machen können. Eine starke Wirtschaft sei wichtig, aber diese müsse die Kulturgüter ihres Landes respektieren. Dazu gehören auch die Ernährungssouveränität, die gepflegten Kulturlandschaften, der Erhalt der natürlichen Ressourcen. Und damit der Respekt gegenüber den Bauernfamilien, welche sich um den Erhalt dieser Güter kümmern, gibt sich Ruth Streit kämpferisch. Die multifunktionalen Leistungen der Bauernfamilien würden oft oberflächlich abgetan, obwohl sie einen Wert repräsentieren, welchen die Direktzahlungen gar nicht abdecken könnten. Der SBLV werde weiterhin für die Bauernfamilien einstehen und sich gegen das neueste Sparprogramm des Bundes wehren. Information und Wissen sind die Grundlagen zum Verstehen. Neben dem Projekt rund um die Ernährung („gesund essen – wir wissen, wie") und dem Einsatz für eine angemessene Einbindung der Alltagskompetenzen im Lehrplan 21 ist die Ausbildung zur Bäuerin ein wichtiger Tätigkeitsbereich des Verbands. Die Ausbildung ist auch bei Nichtbäuerinnen als hauswirtschaftliche Grundbildung beliebt.
Ein mit Spannung erwartetes Traktandum war die Erhöhung der Jahresbeiträge an den Dachverband. Eine grosse Mehrheit der anwesenden Frauen stimmte der Erhöhung der Mitgliederbeiträge, eingezogen über die Kantonalsektionen, von Fr. 5.-- auf neu Fr. 10.-- ab 2011 zu. Der Antrag der Appenzeller Landfrauen (AR), nur einer Erhöhung von Fr. 3.-- auf Fr.8.-- zuzustimmen, fand keine Resonanz.
Die Delegierten stimmten auch allen restlichen Traktanden – darunter das Budget 2010 und die Statutenanpassung – einstimmig zu. Als Nachfolgerin von Madeleine Fasel, Alterswil FR, bisherige Deutschfreiburger Kantonalpräsidentin, wählten die Delegierten Madeleine Overney aus Alterswil FR. Die neue Präsidentin der Fachkommission Gesellschaft- und Familien- und Sozialpolitik heisst Annekäthi Schluep aus Schnottwil SO. Sie ersetzt Marinette Linder aus Römerswil FR. Als neues Mitglied der Rechnungs- und Geschäftsprüfungskommission wurde Heidi Bärtschi aus Huttwil gewählt. Alle Vorstandsmitglieder, die Präsidentin, die beiden Vizepräsidentinnen, die Präsidentinnen der Fachkommissionen und die Kontrollstellen wurden für eine weitere Amtsperiode bestätigt.
Zur Verbesserung der Information können die Landfrauen den SBLV-Newsletter ( www.landfrauen.ch) abonnieren.
Nach der Versammlung konnten wir bei strahlendem Sonnenschein unsere Füsse bei einem Rundgang durch die Gärten von Morges (Tulpenfestival) vertreten. Eine kurze Carfahrt brachte uns zum Nachtessen in die schön geschmückte Turnhalle von Tolochenaz. Wo uns die Landfrauen mit einem feinen Nachtessen verwöhnten und uns musikalische Unterhaltung geboten wurde.
Der zweite Tag startete mit sommerlichen Temperaturen und einer Rundfahrt durchs schöne Waadtland. Der erste Zwischenhalt bot sich uns im CEMEF, dem Bildungszentrum von Marcelin. Danach wurden wir auf dem Landwirtschaftsbetrieb von unserer Präsidentin (SBLV) Ruth Streit in Aubonne herzlich empfangen und von den Landfrauen fürstlich bewirtet. Natürlich durfte jeweils das Glas d’Amitié (Weisswein) nie fehlen. Die Weiterfahrt nach Villette zeigte uns die schönen Seiten des Lavaux mit den herrlich gelegenen Rebbergen. Eine atemberaubende Aussicht bot sich uns beim Mittagessen in Aran hoch über dem Lac Léman mit den Savoyer Alpen. Danach brachte uns der Bus zurück über das von Milchwirtschaft geprägte Hinterland nach Yverdon, wo wir uns mit vielen neuen Eindrücken und feinen Spezialitäten aus dem Kanton Waadt wieder in den Zug nach Hause setzten. Herzlichen Dank an alle Waadtländer Landfrauen für die vorzügliche Gastfreundschaft! Wir haben es genossen.
Therese Gautschi
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Aargauer Landfrauen im Glück
Zum alljährlich stattfindenden Landfrauennachmittag traf man sich in Zetzwil. Im schön dekorierten Gemeindesaal setzten sich die rund einhundert Frauen und zwei junge Männer (sie befassen sich gerade beruflich mit unserem Thema), zusammen, um der Referentin Renata Bürki aus Wichtrach zuzuhören. Das Thema Glück begleitet die Frauen an diesem Nachmittag. Frau Bürki hat durch ihre sympathische Art und Begeisterungsfähigkeit zu diesem Thema auch vieles weitergeben können. Was heisst eigentlich Glück, was kann ich dazu beitragen, wer ist schuld wenn ich meine, kein Glück zu haben? Ist Glück und Unglück miteinander verbunden? Einige wichtige Punkte die dazu beitragen, dass wir uns glücklich fühlen, sind unsere Umgebung, Familie, Beruf und Freizeit…und natürlich wir selber. -Geniesse den Augenblick -halte inne -lebe im Heute –sei bewusst bei Dir selber – höre auf dich und sei nett zu Dir selber. Diese Kernaussagen haben wir mit auf den Weg bekommen. Also dürfen wir sagen, was für ein Glück, haben wir uns diesen Nachmittag frei genommen und diesen Stunden in Zetzwil genossen. Ein Glück, dass uns die Landfrauen vor Ort immer so freundlich empfangen und fürstlich bedienen. Ein herzliches Dankeschön an alle, die dabei waren.
Biko ALFV Jrene Schmid
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Stolz nach aussen tragen Die Aargauer Landfrauen tagten am 10. März in Birmenstorf
Die Aargauer Landfrauen haben die Hauswirtschaft und die Finanzen im Griff. Für die Beitragserhöhung des Dachverbands gibt es gute Gründe.
Birmenstorf Auf den Tischen liegen Rosenblätter und Menukarten Ton in Ton; fröhliche Frauen jeden Alters begrüssen sich, frischer Zopf und heisser Kaffee stehen parat. Die Landfrauen sind für mich eine Begegnungsstätte des Positiven, erklärte Helen Schreiber, Präsidentin der Aargauer Landfrauen, an der Delegiertenversammlung. Negative Gedanken sind wie Unkraut. Negative Gedanken sind unnütz bis schädlich. Die Präsidentin Helen Schreiber nannte in ihrer Begrüssung ein patentes Landfrauenrezept dagegen: Sie gibt den lebensfrohen Gedanken Raum und schwächt dadurch die negativen, so wie sie das auch im Garten mit willkommenen Pflanzen und dem Unkraut macht.
In ihrem Jahresbericht schaute sie auf ein motivierendes erstes Amtsjahr zurück. Ein grosses Ziel wurde mit der gelungenen Einführung des Haushaltsservices erreicht. Die Nachfrage ist so gut, dass bereits 27 Mitarbeiterinnen auf der Gehaltsliste stehen, weitere werden gesucht. Die Basiskommunikation ist ein weiteres, wichtiges Anliegen, an dem gearbeitet wurde und wird. Der Jahresbericht verwies auf zahlreiche Kurse und Veranstaltungen. Liebe Landfrauen, ihr könnt stolz sein auf eure Arbeit. Und das dürft ihr auch nach aussen tragen, bilanzierte Helen Schreiber.
Die Bäuerinnenausbildung ist hoch im Trend. Zwölf Frauen aus dem Aargau haben 2009 die Berufsprüfung absolviert und wurden in Birmenstorf dafür geehrt. An der Liebegg wurde wegen grosser Nachfrage die Kadenz erhöht, und so startet der nächste Ausbildungsgang nicht mehr im Zweijahresrhythmus, sondern bereits diesen Sommer.
Geehrt wurden auch drei zurücktretende Bezirkspräsidentinnen: Käthi Steiner aus dem Bezirk Kulm, Christine Müller aus dem Bezirk Oberes Suhren- und Ruedertal und Vreni Götschmann aus dem Bezirk Zofingen. Ihre Nachfolgerinnen sind Hanni Gloor aus Leutwil, Heidi Dätwyler aus Staffelbach und Käthi Luder aus Oftringen.
Finanzen sind im Lot Der Aargauische Landfrauenverband steht mit einem Eigenkapital von über 112 000 Franken gut da. Zwar sinken die Mitgliederzahlen und damit auch die Beiträge. Aber der rührige Kantonalverband erschliesst sich weitere Einkommensquellen. So resultierte aus dem Verkauf von Kochbüchern und Agenden ein Gewinn. Für das nächste Jahr ist wieder eine ausgeglichene, leicht positive Rechnung budgetiert. Dem Schweizerischen Dachverband geht es finanziell weniger gut, wie Annekäthi Schluep vom Vorstand erklärte. Während der Mitgliederbeitrag seit 15 Jahren nicht mehr angepasst wurde, sind die Aufgaben vielfältiger, kosten- und zeitintensiver geworden. Auf nächstes Jahr soll daher der Beitrag von fünf auf zehn Franken pro Mitglied erhöht werden. Schluep rief die Leistungen des Schweizerischen Bäuerinnen- und Landfrauenverbands in Erinnerung, eine flächendeckende Frauenorganisation, welche die Interessen des ländlichen Raums und der Landfrauen vertritt.
Humorvolles über Frauen Die Landfrauen-Agenda ist bereits wieder voll. Sei es am Milchtag, an der Aargauer Messe in Aarau, an Produkttagen im ganzen Kanton, an Märkten und Ausstellungen – an vielen Orten werden die Bäuerinnen und Landfrauen im laufenden Jahr wieder Werbung machen und Brücken bauen zwischen Stadt und Land. Und dabei behalten sie ihre gute Laune, wie das Referat am Nachmittag der Versammlung zeigte: Ernst Bannwart aus Birmenstorf erzählte Humorvolles über Frauen.
Ruth Aerni
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Foto v.l.n.r. Heidi Dätwyler, (Helen Schreiber) Käthi Luder, Hanni Gloor
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Diplomfeier Kloster Fahr
Wir gratulieren den erfolgreichen Absolventinnen zur Bäuerin FA!
von links nach rechts: Claudia Stäuble, Christine Huber, Manuela Meier, Judith Habenberger, Manuela Senn, Trix Arnold, Lotti Baumann, Beatrice Hofer, Susanne Giger, Gaby Grimm, Lisa Vogt (LBBZ Liebegg)
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Januarkurse ALFV 2010
Dienstag, 19. Januar 2010 in Muri Gärtnern nach dem Mond
An die 120 Frauen darunter auch einige Männer nahmen sich am Dienstagnachmittag Zeit für den Vortrag „Gärtnern nach dem Mond...“ Herr Kurt Schüle aus Lostorf zeigte uns die Hintergründe und Erfahrungen aus dem biologisch-dynamischen Garten auf.
Der Mond, der als Trabant der Erde das Sonnenlicht spiegelt, wechselt jeden Tag sein Gesicht. Er hat fünf Rhythmen. Diese haben verschiedene Einflüsse auf das Leben auf der Erde. Für die Pflanzen sind seine Stellung im Tierkreis, sowie das Auf- und Absteigen von zentraler Bedeutung. Obsigänd und Nidsigänd: Das Aufsteigen des Mondes regt den Säftefluss in den Pflanzen an. Die Zeit während dem Absteigen des Mondes nutzen wir zum Pflanzen, Setzen Umtopfen oder für den Schnitt an Bäumen und Sträuchern, da der Säftefluss in dieser Zeit schwächer ist. Ebenso spielen die vier Elemente eine wichtige Rolle für die Pflanzen.
Herr Schüle legt uns die kosmischen Kräfte als unentgeltliche Unterstützung für unsere Arbeit nahe. Er weist aber darauf hin, dass der Mondkalender nicht stur angewendet werden soll, sondern auch auf die Bodenverhältnisse, Wetter sowie eigene Kraft- und Zeitverhältnisse geachtet werden muss. Er muntert uns auf, eigene Erfahrungen zu sammeln und zu experimentieren. Bei Kaffee und Kuchen wurde im Anschluss weiter diskutiert. Ein interessanter Nachmittag mit einem sehr kompetenten Referenten!
Annemarie Lang
Dienstag, 12.Januar im FIBL in Frick Thema Wechseljahre
Eine erfreulich grosse Anzahl Landfrauen trafen kurz nach dem Mittag in Frick ein. Nach langer Zeit waren wir wieder einmal im Fricktal zu Gast und werden sicher gerne wieder kommen. Frau Aeberhard, Drogistin und Heilpraktikerin berichtet uns zu diesem Frauenthema. Zu Beginn etwas Theorie, auch in diesem Bereich kann eine Auffrischung ab und zu nicht schaden. Nach einer kurzen Pause versüsst mit Preiselbeer-und Granatapfelsaft kamen nun die Informationen, was man bei Beschwerden unternehmen kann und zwar alle Tips mit Mitteln aus der alternativen Medizin. Spagyrische Sprays, Tee, Schüsslersalze und viele Planzen in Tinkturform können sehr gute Begleiter sein. Wichtig ist, dass man auf seinen Körper hört und bei Fachleuten Rat holen kann. Man höre und staune, es gibt auch Wechseljahre bei Männern, der kleine Unterschied ist jedoch, dass es bei den Herren erst später, zwischen 55 und 64 Jahren auftritt. Trost oder nicht, auch diese Zeit ist wertvoll und gehört in unseren Lebenszyklus. Je positiver wir uns einstellen, umso besser werden die meisten Frauen diese Zeit hinter sich bringen.
Jrene Schmid / Biko 12.01.2010 |
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OV-Tagung Liebegg wurde von über 80 Frauen besucht!
Burnout-Präventionskalender Advent
Einen stressfreien Tag erleben…
Die Ortsvertreterinnen der Landfrauen des Kantons Aargau trafen sich dieses Jahr zur Weiterbildung an der LBBZ Liebegg. Das Thema war Stress und Burn-out. Rund 80 Frauen fühlten sich vom aktuellen Thema angesprochen und trafen sich voller Erwartungen in der Aula. Frau Yvonne Zemp Baumgartner gab eine kurze Einführung zum Thema. Danach berichtet Frau Elisabeth Aeschlimann aus Röthenbach i.E. den Landfrauen von ihrem Burn-out vor rund 14 Monaten. Wir waren berührt von der Offenheit und zugleich auch betroffen. Es könnte jedem von uns passieren; man nimmt die Warnsignale nicht wahr und glaubt unendlich leistungsfähig zu sein, doch am Schluss ist man einfach nur müde, erschlagen und fällt in ein unendlich tiefes Loch. Eine schwierige Zeit für Elisabeth, ihre Familie und das ganze Umfeld. Mittlerweile zeigen sich Wege der Besserung auf, aber noch ist sie nicht genesen. Auch die Gewissheit, dass nichts mehr sein wird wie vorher, muss man zuerst annehmen um damit umgehen zu können. Damit die anwesenden Frauen die Anzeichen eines Burn-out erkennen und wichtige Punkte umsetzen können, wurden von Frau Zemp Baumgartner Workshops zu vier verschiedenen Themen angeboten. Vor dem Mittagessen galt es, die ersten gewonnenen Gedanken zusammen aufs Blatt zu bringen. Nach dem feinen Essen aus der Liebegger- Küche und einem kurzem Referat unserer Kantonalpräsidentin Helen Schreiber, ging es in die Nachmittagsworkshops. Zum Abschluss trafen sich alle wieder in der Aula, um Gedanken auszutauschen und erarbeitete Ideen weiter zu geben. Wichtige Punkte in Bezug auf Stresstreiber, Umgang mit der Zeit, Kraft tanken und Lebensqualität möchte ich hier kurz erwähnen. Man sollte eigene Wichtigkeiten bestimmen, Alltäglich Schönes wahrnehmen (Sonnenuntergang, Herbststimmung etc), Zeit für Gespräche, Kommunikation, Oasen im Alltag bestimmen, Nein sagen dürfen, sich selber annehmen, Perfektionismus abbauen; insgesamt bemüht sein, die eigene Lebensbalance zu finden. Denn alles fängt bei jedem selber an. Mit der Verteilung eines Adventskalenders zum Thema Burn-out schliesst der interessante, nachdenkliche, aber auch lehrreiche Nachmittag. Ein herzliches Dankeschön den Referentinnen, dem LBBZ für die herzliche Bewirtung und das Mitdenken und Mitarbeiten aller Landfrauen. Biko ALFV
Jrene Schmid/Präsidentin Biko 29. Oktober 2009
Quellenverzeichnis für Literatur zum Thema!
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78. Delegiertenversammlung des SBLV Verabschiedung von 2 Aargauerinnen!
Am Dienstag, 21. April 2009 nahmen elf von unseren Vorstandsfrauen an der Delegiertenversammlung des Schweiz. Bäuerinnen- und Landfrauenverbands in Bern teil. Festlich in Trachten gekleidet begleiteten wir unsere neue Präsidentin ins Hotel Bern. Nach dem offerierten Kaffee wurde die Versammlung pünktlich eröffnet und eine reichhaltige Traktandenliste liess eine lange Versammlung erahnen. Nach der Begrüssung durch die Präsidentin, Ruth Streit, nahm der geschäftliche Teil seinen gewohnten Lauf. Das Protokoll wurde mit Applaus genehmigt und der Jahresbericht erschien in einer neuen A5-Druckversion, wie wir ihn vom BVA bereits kennen. Darauf folgten die Berichte aus den Fachkommissionen. Auch die Jahresrechnung erhielt ein neues Layout und wurde von Regula Schwager(Geschäftsstelle) erläutert. Die Rechnung 2008 schliesst mit einem Verlust von rund Fr.26'800.--. Da mit einem Rückgang der Mitgliederbeiträge gerechnet werden muss, weist auch das Budget 2009 einen Verlust von rund Fr. 46'000.-- aus. Ende Mai wird ein neue Internetseite aufgeschaltet, vorgesehen ist zudem ein Newsletter, auch dies verursacht weitere Kosten.
Mit einem feinen Mittagessen wurde die Versammlung unterbrochen, um am Nachmittag mit den restlichen Traktanden fortzufahren. Es folgten die Informationen über den Stand der verschiedenen Projekte. Das Projekt "Ernährung-Gesundheit" ist ein voller Erfolg und wird ausschliesslich von Sponsorengeldern finanziert. Am 30. Oktober und 13. November werden zwei Produktetage zum Thema "Kartoffeln" stattfinden.
Danach folgten Neuwahlen und Verabschiedungen. Neu in den Vorstand des SBLV wurden gewählt, Annekäthi Schluep, Schnottwil(Region AG-BL/BS), Liselotte Peter, Kefikon (Region SH-TG-ZH), Monique Tombez, Neyruz-sur-Moudon (Region Romandie und Tessin). Die neue Präsidentin der QS-Kommission Bildung Bäuerin heisst Jeanette Zürcher, Edlibach. Die Bäuerinnen und Landfrauen des Jura Bernois wurden als neue Sektion in den SBLV aufgenommen.
Nach 6 Jahren Vorstandstätigkeit im SBLV, davon 3 Jahre als 2. Vizepräsidentin wurde Elisabeth Heiniger geehrt und verabschiedet. Regula Siegrist vertrat den Aargau 12 Jahre als Mitglied in der Präsidentinnenkonferenz und stellte ihr Wissen und ihre Fachkompetenz seit 2001 in der QS-Kommission und später als deren Präsidentin zur Verfügung. Ihre Arbeit wurde entsprechend gewürdigt und vom SBLV mit einem Präsent verdankt.
Therese Gautschi
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Landfrauennachmittag in Muri mit einem spannenden Vortrag von Jürg Stüssi, Historiker aus Windisch.
Die Habsburger Frauen
Ida von Lothringen war Mitgründerin des Klosters Muri. Königin Elisabeth legte den Grundriss der Kirche von Königsfelden persönlich vor Ort. Das Portrait von Kaiserin Maria Theresia hängt im Gerichtssaal von Laufenburg. Kaiserin Elisabeth (Sissi) wurde in Genf ermordet. Kaiserin Zita fand Asyl und ihren Frieden in Zizers. Es gibt viele Verbindungen der Habsburger Frauen zur Schweiz. An diesem Nachmittag wollen wir die Geschichte Habsburgs einmal von einer sehr weiblichen Seite betrachten. Eine spannende Sache!
An die siebzig Frauen trafen sich am 30. März 2009 im wunderschön dekorierten Saal in Muri. Herr Jürg Stüssi hat uns alle gefesselt mit seinen Ausführungen über das Leben und die Verbindungen der Habsburger-Geschlechter. Schon in alten Zeiten konnte ohne Mithilfe der Frauen weder Politik noch wichtige Geschäfte getätigt werden. Jedoch wären die heutigen Frauen kaum einverstanden mit den Gründen, die man damals hatte, jemanden zu heiraten, aus Liebe geschah das wohl eher selten. Ein herzliches Dankeschön allen die dabei waren und speziell den Vorstandsfrauen des Bezirk Muri.
Irene Schmid/April 2009
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Konsumation liess Kasse klingeln AMA Aarau 1.-5. April 2009
Einmalmehr waren die Landfrauen der Bezirke an der AMA in Aarau im Einsatz. An 5 Tagen wurden die Gäste in der Buurestobe von den Landfrauen verwöhnt und bedient. Viele Hände und Beine waren unterwegs um das grosse Angebot auf der Speisekarte zu servieren, und die Konsumationswünsche zufrieden zu stellen.
Neben unzähligen Torten und Kuchen, verliessen auch Wellness-Spiessli und Fitness-Teller die Küche. Als Renner entpuppten sich die Poulet-Knusperli aus der Friteuse der Firma Kneuss, Mägenwil. Natürlich durften auch die "Zvieriplättli" nicht fehlen.
Das dazu servierte Brot stammte aus den Backstuben der Landfrauen und aus dem, bereits zur Tradition gewordenen, Bachhüsli. Hier wurde in dieser Zeit eine Tonne Mehl verarbeitet!
Unter den "fachkundigen" Augen der Besucher entstanden mehr als 1990 Brote und viele feine Hefeschnecken und Speckbrötli. Nebst 42 kg Speckwürfeli benötigte es 30 kg Butter, 20 kg Salz, 20 kg Haselnüsse, 270 Eier sowie 240 l Milch vorwiegend aus der eigenen landwirtschaftlichen Produktion, ganz nach dem Motto aus der Region für die Region!
Professionelle Zubereitung an Ort und Stelle ist jedes Jahr ein Augen- und Gaumenschmaus. Die Landfrauen bürgen für Qualität, und diese liess auch dieses Jahr die Kasse klingeln. Der Vorstand des ALFV dankt allen Helferinnen herzlich für den diesjährigen Einsatz.
Therese Gautschi/Mai 2009
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Der Aargauer Landfrauenverband hat eine neue Präsidentin!
Im wunderschön, frühlingshaft geschmückten Saal des Mehrzweckgebäudes Hirschthal durfte Regula Siegrist viele Landfrauen in Trachten gekleidet zur 80. Delegiertenversammlung begrüssen. Zwölf Jahre lang leitete Regula Siegrist den Aargauer Landfrauenverband umsichtig und engagiert. Der geschäftliche Teil wickelte sie auch an dieser, ihrer letzten Delegiertenversammlung, wieder zügig ab. Die Kasse konnte mit einem positiven Resultat aufwarten. Einmal mehr hat sich der Verkaufserlös von Büchern und Agenda auf den Gewinn von Fr. 13'010.-- ausgewirkt. Die Tellersammlung für die ZEKA (Zentren körperbehinderte Aargau) eine Stiftung für cerebral Gelähmte ergab ein Rekordergebnis von rund Fr. 2'300.--. Dieser Zustupf wird für den Bau eines neuen Wohnhauses benötigt.
Regula Siegrist wies auf die Bedeutung des ALFV nicht nur in gesellschaftlicher Hinsicht sondern auch auf der sozialen Ebene hin. Besonders am Herzen liegt den Landfrauen das Thema Ernährung der Familien, mit dem Projekt "Xsund ässe - guet läbe" wollen sie auf die Folgen einer Fehlernährung aufmerksam machen. Sie unterstrich die Wichtigkeit von Hauswirtschaft und Alltagskompetenzen im Leben jedes einzelnen und als Fach im Schweiz. Lehrplan.
Die DV war geprägt von Ehrungen und Mutationen. Gertrud Häseli, Präsidentin HW Aargau, wurde aus dem Vorstand verabschiedet. Eva Kuhn, scheidet turnusgemäss als Revisorin aus. Als neue Ersatzrevisorin wurde Marie-Therese Steigmeier, Unterendingen, gewählt. Bernadette Vogt, Lupfig, amtete seit 1999 als Präsidentin Bildungskommission, Jrene Schmid, Villigen, ist ihre Nachfolgerin. Neu im Vorstand des ALFV für den Bezirk Rheinfelden nimmt Hildi Fischler, Möhlin, Einsitz. Ein kleines Präsent erhielten die Absolventinnen Bäuerinen FA, Berufsprüfung 2008. Dies sind: Denise Müller, Birr Judith Vögeli-Aeppli, Auenstein Nadja Vogt-Küffer, Scherz Sara Gomez, Siggenthal-Station (abwesend)
Mit einer "Standing Ovation" wurde Regula Siegrist von ihren Landfrauen verabschiedet. Mit viel Herzlichkeit überreichten ihr alle Bezirkssektionen Geschenke aus deren Regionen.
Helen Schreiber, Wegenstetten ,wurde als ihre Nachfolgerin mit viel Applaus gewählt. Helen Schreiber ist Mutter von vier Kindern im Alter zwischen 12 und 20 Jahren, sie betreibt mit ihrem Mann zusammen im Fricktal einen Biobetrieb mit Milchwirtschaft, Ackerbau und Pferdezucht. Sie ist vielen Landfrauen als Bezirkspräsidentin von Rheinfelden bekannt und hat bereits im Kantonalvorstand mitgearbeitet. Helen Schreiber nimmt damit auch im Schweizerischen Dachverband Einsitz.
Das Nachmittagsprogramm war gespickt mit Einlagen der Gymnastik Seniorinnen Aargau und Remo Murer, Muhen, dem mehrfachen Schweizer Meister in Gymnastik sowie Geschichten von Elisabeth Zurbrügg, Dotzigen, über "d'Freud chonnt zrogg"! Die Aarauer Landfrauen unter der Leitung von Helen Frey haben ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt und der scheidenden Präsidentin einen würdevollen Abschied beschert. Herzlichen Dank!
Therese Gautschi 18.März 2009
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Wo Sie anstehen – stehen wir bereit
Mit diesem Vorsatz startet im April 2009 der Haushaltservice Aargau, eine neue Dienstleistung des Aargauischen Landfrauenverbandes.
Gränichen: Seit geraumer Zeit sind beim Bauern- und Landfrauenverband immer wieder diverse Anfragen von Leuten eingetroffen, welche Unterstützung im Alltag, Haushalt oder Garten gesucht haben. Da der Kanton Aargau bisher über keinen eigenen Haushaltservice verfügt, mussten diese Aufträge an andere Stellen weitergeleitet werden. In einigen Kantonen existieren bereits solche Organisationen und erbringen Dienstleistungen aller Art. Hier im Aargau haben Frau Marlis Hodel vom Landwirtschaftlichen Zentrum Liebegg und Frau Helen Schreiber vom Aargauischen Landfrauenverband das Projekt organisiert und Ende 2008 eine Arbeitsgruppe von sechs Personen gegründet.
Durch viel Engagement und Motivation konnte bereits am 19.1.2009 eine Infoveranstaltung zum neuen Projekt durchgeführt werden. Frauen aus allen Regionen trafen sich an der Liebegg in Gränichen. Der Vorstand des Haushaltservice wurde vorgestellt. Weiter wurde unter anderem über die Bewerbung, die Anstellungsbedingungen und Arbeitsverträge orientiert. Ziel ist es, auch Frauen, welche gerne flexibel arbeiten möchten, die Möglichkeit dazu zu bieten. Jede Mitarbeiterin kann Ihre Wünsche zu den Arbeiten und Arbeitszeiten mitteilen und wird von der Vermittlungsstelle die Aufträge erhalten.
Interessierte erfahren mehr unter unserer Rubrik Dienstleistungen!
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Januarkurs in Muri „Die Wechseljahre"
Gut 100 Frauen interessierten sich am letzten Dienstag für den Vortrag „Die Wechseljahre", welcher vom Aargauischen Landfrauenverband in Muri organisiert wurde. Die Referentin Frau Patrizia Aeberhard aus Bad Zurzach, Drogistin und Naturheilpraktikerin zeigte im ersten Teil die verschiedenen Vorgänge im Körper einer Frau während der Wechseljahre auf. Während dieser Zeit können erhebliche, körperliche Veränderungen stattfinden, die eine Beeinträchtigung des Lebensgefühls mit sich bringen, wie Hitzewallungen, Schlafstörungen, trockene Haut, Stimmungsschwankungen usw. Mit Spagyrik, Biochemie nach Dr. Schüssler, Homöopathie mit Similasan, Bachblüten sowie Vitalstoffmischungen speziell für die einzelne Frau und ihre Beschwerden vom Drogisten oder dem Naturheilpraktiker zusammengestellt, kann diesen Beschwerden meist erfolgreich entgegengehalten werden. Ein interessanter Nachmittag, wo bestimmt jede Frau einen Tipp mit nach Hause nehmen konnte. Übrigens: Auch die Männer kommen in die Wechseljahre!
Annemarie Lang |
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Backwaren an der OLMA heiss begehrt!
Die Aargauer Landfrauen zeigten einen tollen Einsatz in der Backstube an der diesjährigen OLMA. Während drei Tagen waren verschiedene Frauen aus dem Kanton im Einsatz! In Teamarbeit wurden 220 Zöpfe, 270 Brote, 120 Birnenweggen, 550 Brötli und 264 Stück Lebkuchen hergestellt. Der feine Duft von Gebäck und frischem Brot animierte zum Kaufen und bescherte uns einen reissenden Absatz. Die moderne Küche liess keine Wünsche offen und regte unsere Kreativität an, sodass sogar unsere "Frischback-Zöpfe" zum Renner wurden. Beim Backen ergaben sich auch immer wieder gute Gespräche mit den Besucherinnen und Besuchern, Fragen wurden beantwortet und nebenbei unsere Back-und Kochbücher an den Mann, bzw. an die Frau gebracht. Zeit für Pausen blieb wenig und am Abend waren alle froh, dem Rummel entfliehen zu können.
Wer konnte besuchte am Donnerstag den Tag der Bäuerin zum Thema "Loslassen-aber wie?" Ein Thema, dass uns bereits von Geburt an begleitet. Bernadette Amacker erläuterte uns verschiedene Techniken damit das Loslassen leichter fällt! Martina Schmid erzählte aus ihrem Leben als Stationsschwester und wie sie ihren Beruf losgelassen hat, um an der Seite ihres Mannes als Bäuerin einen Betrieb zu führen. Das Ehepaar Cäcilia Büchler, Bäuerin und Jakob Büchler, Meisterlandwirt und Nationalrat haben den Betrieb im "jungen" Alter von 49 Jahren an den Sohn weitergegeben und sprachen über ihre Erfahrungen! Trotz grosser Beteiligung waren nur ein paar Aargauer Landfrauen unter den Besuchern auszumachen!!! Die 250 frischgebackenen Brötli zum Apéro stammten natürlich aus der Backstube der Aargauer Landfrauen!
Therese Gautschi
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SF bi de Lüt - "Landfrauenküche"
Sie versorgen ihre Tiere, sie bestellen ihre Felder und sie verwöhnen ihre Familien und Gäse mit dem Besten, was Stall und Boden hergeben - die Schweizer Landfrauen.
Unser Vorstandsmitglied, Erika Hubeli, Habsburg, Bezirkspräsidentin Bezirk Brugg, wurde diese Woche vom Schweizer Fernsehen, in Haus und Hof mit der Kamera begleitet. Sie hat sich für die Fernsehsendung "SF bi de Lüt" welche jeweils am Freitag, 20.05 Uhr bis 20.50 Uhr auf SF 1 ausgestrahlt wird zur Verfügung gestellt. Erika erschien kurzerhand zusammen mit dem Kamerateam an unserer Vorstandssitzung vom Mittwoch, 17. September 2008. Eine Gelegenheit unseren Werbespot auch für die Landfrauen-Agenda im Fernsehen zu platzieren!
Sieben Bäuerinnen aus sieben verschiedenen Kantonen treten im friedlichen Wettstreit gegeneinander an. Sie geben alles um ihre Kameradinnen und die Zuschauer von den Genüssen ihrer Regionalküche zu überzeugen. Das Kamera-Team begleitet die Landfrauen durch ihren Alltag und schaut ihnen beim Kochen ganz genau auf die Finger.
"SF bi de Lüt - Landfrauenküche" Jeweils am Freitag, 20.05 Uhr bis 20.50 Uhr auf SF 1
31.10.2008: Brigitte Enderlin,GR 28.11.2008:Erika Hubeli,AG 07.11.2008: Pia Jungo,FR 05.12.2008:Annemarie Eberle,TG 14.11.2008: Agnes Koch,AI 12.12.2008: Maja Schenkel, ZH 21.11.2008: Therese Bähler,JU 19.12.2008: Finale
Die Sendung «Landfrauenküche» ist am 28. November 2008 bei Erika und Martin Hubeli in Habsburg zu Gast. Wir würden uns auch freuen, wenn die Landfrauen im Landfrauen-Blog ihr Lieblingsrezept, einen Kommentar zur Sendung oder auch einen Gruss an die Kolleginnen senden. Dieser Blog funktioniert wie ein Gästebuch
Internet-Adresse:
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Piemont-Reise des Aarg. Landfrauenverbandes 8. bis 11. Juni 2008 Landschaft Das Piemont erstreckt sich vom „Fuss der Berge", wie der Name sagt, bis ans Mittelmeer und die Po-Ebene. Im Aostatal hat es Berglandwirtschaft und Tourismus, vor Turin beginnt die weite, mit Flüssen durchzogene Ebene, die sich für intensiven Ackerbau eignet. Angebaut werden Getreide und Mais, dazwischen Pappelkulturen, die zu Produkten wie Papier oder Sperrholz verarbeitet werden. Das Herz des Piemonts ist Hügellage mit Rebbergen, soweit das Auge reicht. Auf jedem Hügel hat es ein Dorf mit Kirche und Turm aus dem Mittelalter, ein landwirtschaftliches Gut oder einen Weiler. In der ganzen Region entstanden im Mittelalter grosse, reiche Handelszentren wie Turin, Genua oder Alba. Rundherum gibt es viel Industrie, bekannte Namen sind Ferrero-Schokolade oder Olivetti-Büromaschinen. Richtung Süden ist der Boden weniger fruchtbar, dort wird das Fleischrind „Piemonteser" gehalten. Verwilderte Landschaft und Wald prägen das Bild, bis man über die Berge auf das Mittelmeer blicken kann. Die ligurische Riviera ist geprägt von steil abfallenden Klippen, Palmen, Reben, Olivenhainen und Sandstrand und hat ein mildes Klima. Landwirtschaft Weinbau: Die Reben in der Umgebung von Alba werden terrassiert angebaut, was keine intensive maschinelle Bewirtschaftung zulässt. „Barolo" und „Barbaresco" sind geografische Ursprungsbezeichnungen, die Qualitätsanforderungen sind so hoch wie in der Schweiz. Auf einem Weingut in Barolo mit 18 Hektaren Reben (gross für die Region) haben wir zwei rote Weine und einen süssen Moscato degustiert, dazu Antipasti und Aussicht genossen. Haselnüsse: Die Sträucher werden rund um Alba in Anlagen angebaut und bis zu fünfzig Jahren genutzt, jeweils im Winter zurückgeschnitten. Die Nüsse werden mit einem „Staubsauger" geerntet, getrocknet und gelangen geschält in Handel und Export, ein Teil wird in der Region verarbeitet. Wir haben uns in einer kleiner „Torroneria" die Nougatherstellung erklären lassen und anschliessend degustiert, dazu auch Trüffel-Pralinés, die in Globus-Delicatessa-Läden erhätlich sind. Trüffel: Die Region um Alba ist die Hochburg für Trüffelsucher, es gibt sogar eine „Trüffelhunde-Universität". In Alba findet im Oktober eine weltberühmte und exklusive Trüffelauktion statt. Trüffel sind Schlauchpilze, die in einer Symbiose mit Pappeln, Eichen oder Haselnusssträuchern entstehen. Das Angebot an weissem Trüffel ist sehr klein, die Nachfrage gross, der Preis entsprechend hoch, rund 3000 Euro pro Kilogramm. Oliven: Olivenbäume sind genügsam, brauchen wenig Humus und Wasser und werden an den Hängen der Riviera auf Terrassen angepflanzt. Oliven werden zwischen November und Februar von den Bäumen geschüttelt und verarbeitet. Die beste Qualität wird als Konserven verkauft, daneben entsteht hochwertiges, kaltgepresstes Olivenöl. Der besichtigte Betrieb in Finale Ligure wird von zwei Brüdern geführt, er umfasst 4,5 Hektaren, was für Ligurien gross ist. Natürlich haben wir degustiert: Brötchen mit Aufstrich, in Olivenöl eingelegtes Gemüse, Pesto-Teigwaren und Moscato-Grappa, alles vom Feinsten. Reis: Das östliche Piemont und die Lombardei bilden das grösste Reisanbaugebiet Europas. Die ganze Region sieht aus wie ein Schachbrett, damit das Kanalsystem zur Überflutung funktioniert. In Desana waren wir auf einem 250-Hektar-Reisbetrieb, der in den Betriebszweigen Feldbau, Verarbeitung und Bewirtung ingesamt zehn Personen beschäftigt. Die Reisfelder werden vor der Aussat mit Laser nivelliert, anschliessend wird der Reis ausgestreut. Zur Keimung und für das Wachstum braucht es gleichmässige Nässe und Temperatur. Deshalb werden die Felder bis im Juli überflutet, die Ernte erfolgt von September bis November. Die Reisverarbeitung erfolgt in mehreren Gängen. Bekannte Sorten sind Arborio oder Carnaroli, Reismehl entsteht als Abfallprodukt. Schlemmen Pizza war früher ein Arme-Leute-Essen: Mit Teig und Tomatensauce, dazu je nach Angebot Beilagen wie Käse, Fleisch oder Gemüse. Die Piemontesische Küche besteht aus sehr viel mehr: Viele Gänge mit feinen Spezialitäten, begleitet von guten Weinen und als Abschluss Dessert, Espresso und erlesener Grappa. Unser Nachtessen am Montag bestand aus feinem mariniertem Trockenfleisch mit Grissini, in Olivenöl eingelegtem Gemüse, Teigwaren-Gnocchi an Tomatensauce, Pouletschenkel mit Gemüse, zum Abschluss Panna cotta mit Erdbeersauce. Sooo fein! Die Gänge können erweitert werden, mit Reis oder Ravioli, Bruschetti oder Käse. Salat gibt es entgegen unserer Gewohnheit selten. Das Hotel Savona in Alba ist zentral gelegen, weshalb es sich gut eignet für freie Aufenthalte. Sowohl am freien Mittagessen als auch am freien Abendessen haben alle etwas Feines gefunden. Pizza oder Pasta, Fleisch oder Gelato – wer die Wahl hat, hat die Qual! Damit die Verdauung besser funktioniert, haben die hartgesottenen Frauen vor dem Schlafengehen einen „Fernet" getrunken, aber nicht alle haben sich von der positiven Wirkung dieses „Magenverreissers" überzeugen lassen… Geniessen 42 Frauen und Männer haben die gute Fahrt vom Chauffeur Stefan und die kompetente Reisebegleitung von Susanne, beide von Vollenweider Reisen, Bettlach, genossen, dabei viel gelernt über eine interessante und schöne Region. Während der Carfahrt regnete es ab und zu, sonst war es sonnig und warm. Toll für diejenigen, die sich ein Bad im Meer nicht entgehen liessen. Wer die Badehose daheim gelassen hatte, genoss den warmen Sandstrand. Die Tage waren interessant, aber nicht überladen, es blieb genügend Zeit zum Plaudern, Cappucino trinken, flanieren, einkaufen und geniessen. Wir freuten uns am Montag auf eine ausgelassene Feststimmung, aber da die Azzurri das Fussball-EM-Spiel verloren hatten, war die Stimmung eher gedämpft. Wir haben das Nachtleben trotzdem genossen. Nun sind alle gesund wieder daheim angekommen und zehren noch lange von den ereignisreichen Tagen im Süden. Piemont, ci rideveriamo! Regula Siegrist
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